Essen und Trinken

IMG 1087

2 Zweige Basilikum 
3 Esslöffel Rahm
400 g Rindfleisch gehackt
Schweins gehacktes geht auch.       
8 Stück Tomaten gross
1 Stück Zucchetti klein
Salz, Pfeffer
50 gr.Käse, 

ZUBEREITUNG

Von jeder Tomate einen Deckel wegschneiden. Mit einem scharfkantigen Löffel oder Ausstecher die Kerne sowie einen Teil des Tomatenfleisches herauskratzen. Das Tomateninnere mit Salz und Pfeffer bestreuen. Die Tomaten mit der Öffnung nach unten auf Küchenpapier stellen und abtropfen lassen.

Die Zucchetti waschen und ungeschält mit der Röstiraffel reiben. Etwas salzen. Die Basilikumblätter in feine Streifchen schneiden. Den Käse fein reiben. Alle diese Zutaten mit dem Hackfleisch und dem Rahm in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen und gründlich mischen.

Die Tomaten in eine gut gebutterte Gratinform setzen und mit der Hackfleischmischung füllen. Nach Belieben die abgeschnittenen Tomatendeckel aufsetzen.

Die Tomaten im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen auf der zweituntersten Rille während 30 Minuten backen.

Was ist denn das, Soldatenkost?

Soldatenkost gab es bei uns als ich noch Kind war. Vermutlich mochte ich das Zeug nicht so sehr, es musste irgend ein Trick gefunden werden, dass ich die dunkle Brühe ass. Militär und Soldaten das war für uns Kinder immer Interessant. Und dieser Trick mit der Soldatenkost funktionierte vermutlich auch. Was Soldaten essen muss doch gut sein! Schlaumeier gab es schon immer! Soldatenkost ist schlicht und einfach eine Basler Mehlsuppe. Kartoffeln in der Schale gekocht, also sogenannte Gschwellti, dazu reichlich Emmentaler Käse. Die Herstellung von Mehlsuppen werden zahlreich im Internet beschrieben, ich werde keine Rezeptur angeben. Aber die Beutelsuppe von Knorr oder Maggi eignet sich auch ganz gut. Gschwelti kochen ist ja auch kein Problem. Emmentaler Käse reiben und damit hat es sich. Ein Teller mit Suppe anrichten, danach gescheibelte Pellkartoffeln, eben Gschwellti, in die Suppe beigeben und über das Ganze den geriebenen Käse streuen. Das ist Soldatenkost!

Ein Tipp für Frauen: Die Geschwelten sollten, bevor sie einem Mann serviert werden, geschält sein.

Im Elsässer Dialekt erklärt!

Gugelhupf wie er immer gelingt!

375 g Mehl

190 g Milch

110 g Butter

75 g  Zucker

8 g Salz

1 Ei

15 g Hefe

90 g Rosinen in Rum eingelegt

Mandeln für Garnitur

Puderzucker zum bestreuen

Zubereitung:

Zuerst mit der Hefe, Mehl und lauwarmer Milch einen Vorteig machen.

Das Ganze an einen warmen Ort stellen.

In einer Schüssel Mehl, Salz, Ei, Zucker und den Rest der lauwarmen Milch gut durchmischen. 

Den Teig ungefähr während 1/4 Stunde durchkneten und mit der Hand schlagen.

Die weiche Butter und den Vorteig, dessen Menge sich verdoppelt haben muss, hinzutun.

Den Teig noch einige Minuten durchkneten, mit einem Tuch bedecken und ungefähr eine Stunde an einer warmen Stelle

aufgehen lassen.

Danach erneut den Teig kneten um ihn auf sein anfängliches Volumen zurückzubringen, den Zucker und die im Rum oder im Wasser

eingeweichten Rosinen hinzufügen.

Danach kann man eventuell nach Belieben, ein kleines Glas Rum  beimischen.

Die Mandeln können, als Garnitur, in die Mulden der Form eingelegt werden.

Den Teig in die gebutterte Gugelhopfform geben. 

Dann den Teig nochmals bis zum Rand der Form aufgehen lassen und im Backofen bei mittlerer Temperatur ca. 45 Minuten backen. 

Mit dem Combair-Steam S auf der Stellung Brot 195 ℃ / 35 Min

Den fertigen Gugelhopf mit Puderzucker bestäuben.

Kutteln an einer Tomatensauce mit Kümmel, das ist ein Gedicht! Dazu Polenta.

Für 2 Personen

350 gr. Kutteln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Esslöffel voll Kümmel
1 Tube Tomatensauce konzentriert
2 Esslöffel Butter
1 Stück Emmentaler Käse, zur Polenta gedacht.

Die Butter in einer erwärmten Pfanne flüssig werden lassen, die gewürfelten Zwiebeln dazu geben und ganz leicht anziehen lassen. Tomatenpurée beigeben und leicht andünsten lassen. Die Kutteln und den Knoblauch dazugeben und umrühren. Wasser nach und nach beifügen. Den Kümmel gemahlen oder ganz beifügen. Das Ganze auf mittlerem Feuer mindestens 30 Minuten kochen lassen. Mit Salz abschmecken. Dazu eignet sich Maisbrei oder Polenta welcher mit der Beigabe von Käse verfeinert wird. Ich nehme Emmentaler Käse! Voraussetzung ist, dass ich wieder einmal ein reifes Stück Emmentaler erwische!

 

Fleischsuppe mit Rindsiedefleisch oder einfach Suppe mit Spatz!
Wenn über Suppe mit Spatz gesprochen wird, dann kommt meistens auch die Herstellung dieses Gerichts zur Sprache. Willst eine gute Suppe, dann kommt das Fleisch ins kalte Wasser, muss
aber das Fleisch gut sein, z.B. für einen Fleischsalat, dann tut man das Fleisch ins kochende Wasser. Die andere Version, selten angewendet und darum wenig bekannt, das Anbraten des Fleischstückes bevor es in das Wasser kommt. Ich brate das Siedfleisch rundum an. Die entstandenen Röststoffe bringen ein gutes Aroma in die Suppe. Das Fleisch kommt danach ins Wasser welches aufgekocht ist aber nur noch leicht säuselt, also unterhalb des Kochpunktes ist. Das wird eine Stunde so geköchelt, dabei wird die Suppe nicht trüb und eine eventuelle Klärung fällt dahin. Nach der stündigen Kochzeit kommt das Gemüse hinzu, die restliche Kochzeit richtet sich nach dem eigenen Geschmack, je nachdem wie das Gemüse sein muss, mit Biss oder weich gekocht. Salzen und Würzen ist Geschmackssache und kann individuell angewendet werden. Beim Muskatnuss ist es wichtig, dass der Muskat nur in den Teller geraffelt wird und nicht in den Suppentopf. Die Geschmacksstoffe werden dadurch nicht verändert und das Ganze wird nicht Bitter!

- If you drink then drive, you're a bloody idiot! -
      - Nur Idioten trinken und fahren! -

 

Zum Seitenanfang