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Kartoffeln mit grünen Stellen

Was man vor langer Zeit schon wusste ist vergessen worden. Kartoffeln enthalten Alkaloide.

Alkaloide das ist ein Abwehrgift gegen Schädlinge und Fressfeinde. Die bekanntesten Gifte sind Solanin und Chaconin. Diese Alkaloide befinden sich bei der Kartoffel hauptsächlich in der Schale. Am meisten vorhanden sind sie in den Augen und Keimen der Knolle.. Die grünlich gefärbten Kartoffeln deuten auf einen hohen Alkaloidgehalt hin. Die fünf bis zehnfach höhere Konzentrationen können auftreten, wenn die Kartoffeln aufgrund unsachgemässer Lagerung, grüne Stellen unter der Schale oder im Bereich der Augen aufweisen. Dieser Aspekt ist vielen Verbrauchern heute nicht mehr bewusst. Mit dem Auftreten von, wenn auch nur schwach ausgeprägten Vergiftungssymptomen, z.B. Kopfschmerzen, Übelkeit, Magenschmerzen, muss dann gerechnet werden. Am gefährlichsten Leben Kinder da die Vergiftungsgefahr von Körpergewicht abhängt. Kartoffeln sollten dunkel, kühl und trocken gelagert werden. Doch kühle und dunkle Keller sind eine Rarität. Fazit: Bei der Kartoffel gilt nicht - in der Schale sind die meisten wertvollen Stoffe! Darum werden grün gefärbte Kartoffeln ausgeschieden, die Kartoffeln immer geschält auch Pellkartoffeln = Gschwelti. Im Laden, unter dem Neonlicht gelagerte Kartoffeln werden nicht gekauft.